Kairos ordnet eingehende genomische Fälle nach Dringlichkeit, entwirft jeden Bericht, bevor eine Fachperson ihn öffnet, und leitet jeden Fall an die richtige Person weiter. Das klinische Urteil bleibt, wo es hingehört; was sich ändert, ist die Reihenfolge der Arbeit und wie viel davon bereits erledigt ist.
Das Problem ist die Warteschlange
Bei der genomischen Triage ist selten die Analyse das Schwierige. Es ist die Reihenfolge der Arbeit. Fälle treffen schneller ein, als sie gelesen werden können, jeder mit einer anderen Dringlichkeit, und wer entscheidet, was als Nächstes geöffnet wird, ist meist die Person, die am wenigsten Zeit dafür hat. Wartet man lange genug, liegt der kränkste Patient irgendwo in der Mitte einer Liste, nicht zu unterscheiden von allen anderen.
Kairos wurde um dieses Problem der Reihenfolge herum gebaut, nicht um die Wissenschaft. Das klinische Urteil bleibt beim klinischen Fachpersonal. Was das System verändert, ist, was bei ihm ankommt, in welcher Reihenfolge und wie viel der Arbeit dann bereits erledigt ist.
Was wir gebaut haben
- Priorisierung: Jeder eingehende Fall wird nach Dringlichkeit bewertet und in eine Warteschlange eingereiht, die diese abbildet.
- Entwurf: Jeder Bericht wird im Voraus vorbereitet, sodass eine Fachperson überarbeitet, statt bei null zu beginnen.
- Zuweisung: Ein Fall geht an die Fachperson, deren Expertise zu ihm passt, nicht an die nächste freie.
- Prüfung: Nichts verlässt das System, ohne dass ein Mensch es freigibt.
Der Entwurf ist es, der den Arbeitstag verändert. Wer einen vorbereiteten Bericht öffnet, richtet seine Aufmerksamkeit auf das Urteil, darauf, was die Evidenz stützt und was nicht, statt dieselbe Struktur noch einmal aufzubauen. Das System hält die Struktur; der Mensch trifft die Entscheidung.
Wie es betrieben wird
Kairos läuft unter dem eigenen Namen des Kunden, auf dessen eigener Infrastruktur. Nichts darin trägt unseren Namen, und keine Patientendaten verlassen das System, um ein Modell zu trainieren. Das ist der Standard für alles, was wir bauen, und in der klinischen Arbeit ist es die Bedingung dafür, überhaupt bauen zu dürfen.
